Wir lassen aus diesem Raum der Stille unsere Lieder und Gesänge ertönen und gehen dann wieder in die gemeinsam getragene Stille.

"Und ich erkannte, dass wir die Stille nötig haben, denn nur in der Stille kann die Wahrheit eines jeden Wurzel schlagen"

Antoine de Sainit-Exuperý

 

Am ersten Nachmittag stimmen wir uns aufeinander ein. Nach dem Abendessen beginnen wir  mit dem gemeinsamen Singen eines Mantras. 108 Mal singen wir es und übergeben uns dann dem wortlosen Raum der Stille den wir bis am Sonntag Nachmitag halten und wahren. Am Sonntag Nachmittag lösen wir das gemeinsame Schweigen wieder auf.

 

Ein Raum frei von Kommentaren, Bewerungen, Erklärungen,
Analysen und Urteile

Vormittags und Nachmittags singen wir "Seelenlieder" oder "Healingsongs" – wie auch immer sie genannt werden – mal herzhaft und freudig, mal leise und nach innen gekehrt, immer ganz im Augenblick. Wir singen ohne Noten, im Vor- und Nachsingen entfaltet sich die Schönheit und Kraft dieser einfachen Lieder. Ohne Kommentare und Erklärungen wirken sie auf ihre ganz eigene Art und Weise. Die Seele freut sich, das Herz lacht.

 

„Die Stimme ist zum Singen, nicht zum Sprechen, geschaffen, zur Lobpreisung der göttlichen Einheit und zur Heilung“ sagen die Aborigines (aus Marlon Morgan, Der Traumfänger). Dieser Erfahrung wollen wir an dem Wochenende Raum geben.

 

Eingeladen sind alle, die sich angesprochen fühlen, die gerne aus der Freude heraus singen und die Stille genießen. Es sind keinerlei gesangliche Vorkenntnisse notwendig. Mitzubringen sind die Freude am Singen, Offenheit für die Stille und dafür dass immer wieder mal „Nichts“ sein wird.